Ein Prasseln regnet sich
Und feuchte
Rosenfinger malen
rot die weite
Schale die
vom Horizont
mir zu sich bläut
Auf Grün flach
sich aut
sich aut
am Quell
das Dall
dem dess Hirte
selbst die Weid
Und
Süßer noch als
Zedernduft der Tod weht ein Wild
Kranker Fuß im lichten
Schattenspiel des Glücks
Dort
Am Zederbaume
Mir
In unverklärter
Physis schwimmend
Füllt warm der Atemsaft ein
Zaudertraume
Es webt
Sobbt
Dräut
Es träumt mir
Es weint mich
Blaue Stunde
Gott
Ist das schön!
Markus Schönewolf, 28. November 2010