Das Interludium entstand als vorletzter der zwölf Sätze des Bläserquintetts, und ist zugleich der unabhängigste, bezieht er sich motivisch und thematisch doch auf keinen der übrigen Sätze.
Einer langsamen Einleitung – fast Debussy’schen Geist atmend – wird ein extrem schneller Abschnitt gegenübergestellt. Die einzelnen Motive werden stark verarbeitet, wobei jedes Motiv »sein« Tempo beibehält, so dass häufige Tempoänderungen das gesamte Stück durchziehen.
Im Mittelteil erklingt die Einleitung im schnellen »Tempo II«, virtuos mit Tripel- und Flatterzunge zu spielen.
Bläserquintett
Das Interludium für Flöte Solo ist Teil des umfangreichen Kammermusikwerks Bläserquintett in Zwölf Sätzen auf der einen Seite, auf der anderen autarkes Solostück. Wie die übrigen vier Interludien – sämtliche sind Solowerke für je eins der Instrumente des Bläserquintetts – entstand es jedoch knapp drei Jahre später als Präludium und Bagatellen, und ist als eigenständiges Opus veröffentlicht.