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Virtuosität und höchster Schwierigkeitsgrad – nicht als Selbstzweck sondern musikalische Notwendigkeit. Auch das Interludium für Klarinette Solo verarbeitet zahlreiche musikalische Ideen des Bläserquintetts in kurz-prägnanter Weise. Übergeordnet vielleicht als Choralbearbeitung aufzufassen, werden neben der Choralmelodie weitere Abschnitte der Choral-Bagatelle, des Perpetuum Mobile, des Kaval, der Fughette und des Finales auf- bzw. vorgegriffen, verarbeitet und verwoben und ein kurzer Gedanke eines gänzlich ander… Weiterlesen »
Beim vorliegenden Interludium für Oboe Solo handelt es sich um ein nervös-virtuoses Werk, das den Eingangsteil der 1. Bagatelle figurativ verarbeitet. Um Pausen und die Notwendigkeit des Interpreten, Atem zu schöpfen, scheint es zunächst nicht wissen zu wollen. Auch mit weiteren Sätzen des Bläserquintetts eng verbandet – wie sich in der Schlussphase immer deutlicher zeigt – endet das Interludium mit Vorwegnahme eines Themas, das eigentlich erst mit der 3. Bagatelle vorgestellt werden möchte. Das Interludium für Klarin… Weiterlesen »
Quintett für Flöte, Viola, Posaune, Harfe und eine Sopranstimme/Quintet for Flute, Viola, Trombone, Harp and Soprano
Nach der überaus anstrengenden und langwierigen Arbeit am Konzert für Streichquartett SOLO zunächst als kurzes und schlichteres Werk für Flöte, Viola und Harfe – eine Besetzung die u. a. Debussy in einem seiner Spätwerke bemüht hat – geplant, wurde das Stück aus ›programmatischen‹ Gründen frühzeitig um eine Posaune und später um eine Sopranstimme erweitert, und wuchs zu einem musikalisch, kontrapunktisch und ›metaphorisch‹ hochkomplexen und umfangreichen Opus an. Vorausgegangen war eine intensive Beschäftigun… Weiterlesen »
Streichquartett Nr. 2/String Quartet No. 2
Der sich gleichsam als Oxymoron verstehende Titel des 2. Streichquartetts verdankt sich einer formalen Eigenart: Vier der fünf Sätze münden in eine für das Konzert charakteristische Solo-Kadenz (beim letzten Satz ist die Kadenz vorangestellt) für eins der Streichinstrumente, gleich so, als handle es sich um Kadenzen zweier Violin- und je eines Viola- und Cello-Konzerts. Das Wort »SOLO« unterstreicht dabei die reine Quartettbesetzung in Abgrenzung zu Konzerten für Streichquartett plus Orchester bzw. Ensemble – eine Gattung, die Louis Spohr… Weiterlesen »
für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Die Entstehung des Werks erstreckt sich über die Jahre 2007 und 2010. Zunächst als Bläserquintett in einem Satz (jetzt: Introduktion) geplant, folgten – ebenfalls 2007 – die Sechs Bagetellen. Drei Jahre später wurden die Fünf Interludien für je ein Soloinstrument, von denen ein jedes auch autarkes Solostück ist, in das Werk integriert, so dass nun ein komplexes zwölfsätziges Werk vorliegt, dessen Einzelsätze eng miteinander verwandt sind. Einige Interludien befinden sich aktuell in Arbeit, weshalb die Werkeinführung … Weiterlesen »
Kompositionsbeitrag zum Chorbuch a tre (Hrsg.: Reiner Schuhenn, Winfried Bönig, Richard Mailänder, Walter Sengstschmid) Immer mehr Kirchenchöre klagen heute über einen Mangel an Männerstimmen. Dieser Situation trägt das von vielen Seiten erwartete Chorbuch a tre mit 160 dreistimmigen Sätzen für zwei Frauenstimmen uns eine Männerstimme (zum Teil mit Begleitung) Rechnung. […] Rund 50 Sätze sind eigens für dieses Chorbuch von namhaften Komponisten und Kirchenmusikern geschrieben worden. Kirchenchöre und Kantoren können sich damit auf ein… Weiterlesen »
Fünf Lieder für Sopran und großes Orchester auf Texte von Eduard Mörike, Georg Trakl, Max Dauthendey und Arthur Schopenhauer nebst drei gesprochenen Texten von Georg Trakl, Joseph von Eichendorff und Markus Schönewolf
Die Vertonung der fünf Lieder erfolgte 2007 nach intensiver Textsichtung im Vorjahr. In dem Werk werden Texte unterschiedlicher Autoren zum Thema Nacht nebeneinander gestellt. Zusammengehalten wird die durch Stilpluralismus (romantisches Gedicht in klassischer Sonett-Form versus expressionistischen Reihungsstil mit syntaktischer wie semantischer scheinbarer Zusammenhangslosigkeit) gekennzeichnete Textauswahl nicht nur durch das Sujet, sondern vielmehr durch ein faszinierend weitverzweigtes literarisches Motivgeflecht. Hierzu gehören z. B. das Motiv des Wassers, verschiedene … Weiterlesen »
Das Streichquartett entstand im Herbst 2006 in der Satzfolge 4-2-1-3. I Der erste Satz, Kaskade, umfasst nur 19 Takte. Nach einem Sturz der 1. Violine in die Tiefe, singt diese improvisatorisch über rasant gebrochenen Mehrfachgriffen der übrigen Streicher. ›Binnenmotivik‹ ergibt sich durch einzelne Tonänderungen von Violine II und Viola. Der Satz endet mit der einleitenden Kaskade. II Das Scherzo hebt an als schneller, wilder Tanz, der von einem burlesken Walzer abgelöst wird. Daran schlieÃ… Weiterlesen »
Ballade für drei Frauenstimmen und großes Orchester auf einen Text von Theodor Fontane
Flirrende Streichertremoli aus dem Nichts in höchster Lage. Drei Hexen treten auf. Bei stetiger Zunahme von Dynamik, Ambitus und Dissonanzgrad wird der Plan geschmiedet, die Brücke über den Firth of Tay einzureißen, während der Zug von Burtisland kommend diese passiert. Es kommt zum Hexentanz. Das zweite Bild ist Warten. Tiefe Holzbläser. Akkord- und Klangparallelen. Vorahnung des Zuges. Die »Brücknersleut’« erwarten ihren Sohn Johnie, der den Zug führt, an Weihnachten zu Hause, wie das Orchester mit dem … Weiterlesen »Sechs weihnachtliche Gesänge für gemischten Chor a cappella
Freitonale Sätze zu Weihnachtsmelodien, Folgeprojekt zum Advents-Zyklus Er kÖmmt. Auch diese Sätze entstanden auf Anregung für die Praxis mit Laienchören. Die Sätze sind von mittlerem Schwierigkeitsgrad.… Weiterlesen »
Bearbeitung ausgewählter Lieder von Johannes Brahms für Sopran, Solo-Harfe und Orchester… Weiterlesen »
Bearbeitung der Moments Musicaux von Franz Schubert für Nonett… Weiterlesen »
Sieben Gesänge zum Advent für gemischten Chor a cappella
Er kÖmmt ist eine Sammlung adventlicher Liedsätze. Die Stilistik ist freitonal mit modalen und tonalen Bezügen. Trotz der dissonanten Setzweise ist der Ausdruck der Stücke weich, getragen, ehrfürchtig erwartend. Die Harmonik wird rein aus der Linienführung geboren. Die Sätze sind von mittlerem Schwierigkeitsgrad und für fortgeschrittene Laienchöre gut geeignet.… Weiterlesen »
Für gemischten Chor a cappella
Die Missa da pacem ist ein zyklisch angelegtes Werk und vereint ausladende spätromantische Harmonik mit klassischer Vokalpolyphonie. Als einziges ›romantisches‹ Werk nimmt dieser »große klangprächtige Zyklus« (Musica Sacra) eine Sonderstellung in Schönewolfs Œuvre ein. Das Kyrie hebt an mit einer melodischen Keimzelle, die quasi als Idée fixe für das gesamte Werk konstitutiv ist. Ein pompöser Ausbruch eröffnet das Gloria, in kurzer Zeit den gesamten harmonischen Raum durchmessend. Einem größeren homophonen Block folgt… Weiterlesen »