GlockenblumengesängeLieder ohne Worte für Viola Campanula und Harfe

 

Sätze

  • An die Schwester
  • An die Schönheit
  • An die Sonne
  • An der Stille Klang
  • An den Abendwind

Instrumentation

  • Viola Campanula (oder klassische Viola)
  • Harfe

Das Werk ist aktuell in Arbeit.
Eine vollständige Werkeinführung folgt.

Die Viola Campanula ist ein neu entwickeltes Streichinstrument, dessen wunderschöne und charakteristische Form der Glockenblume ähnelt. Daher erhielt das von Helmut Bleffert entwickelte Instrument seinen Namen, der Glockenblume bedeutet.

Inspiriert wurde das Instrument u. a. durch die indische Sarangi. Neben der vier regulären Spielsaiten der Viola besitzt die Campanula zahlreiche Resonanzsaiten, die ihr einen sphärischen, vollen und unverwechselbaren Klang verleihen. Die Spielweise ist mit der der klassischen Viola identisch.

Der erste Satz der Glockenblumengesänge, „An die Schwester“, ist eine Ode an die Campanula selbst, wie es der Begriff Schwester zum Ausdruck bringt. Kompositorisch veranschaulicht wird dies durch Verarbeitung der ‚musikalischen Tonsignatur‘ des Instruments.

Glockenblume

Zu Beginn des vielschichtigen Satzes stellt sich das Instrument durch eben diese motivisch eingesetzte Tonsignatur selbst vor, die zu einem ‚Campanula-Thema‘ erwächst.

Glockenmotive und arpeggierte Akkorde der Harfe leiten zu einem schnell-virtuosem Teil über, der durch permanente Wechsel der Taktart und seinen motorischen Giocoso-Charakter geprägt ist, um in einen fast wie vom Jazz inspiriert klingenden Abschnitt zu münden.

Diesem folgt eine Solokadenz der Campanula, die von ausgewählt gesetzten Harfenakkorden getragen wird.

Der Kadenz entwächst erneut das Campanula-Thema, groß und klangprächtig mit ätherischen Harfenklängen gesetzt.

Die Schlussphase ist durch seine überaus charakteristischen und romantisch anmutenden Akkordfolgen gekennzeichnet, in die Campanula und Harfe gemeinsam alle den Satz prägenden Motive einflechten.

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