Schwebungenfür Blockflöten- oder Saxophonquartett

 

Schwebungen ist ein Werk über das Fliegen, das Schweben und zieht alle klanglichen Register des Quartettspiels. Sehnsuchtsvoll, hauchend, mit Kranichen ziehend, in wilden Tänzen dahinreitend, gurrend, balzend, Flügel schlagend, herabstürzend in virtuosen Kaskaden. Akkordische Wolkenballungen, wie Watte-Drücken, darüber Kondensstreifen freier melodischer Linien. Doch auch Abschnitte strenger Polyphonie; horizontale und vertikale Kräfte formen eine Doppelpassacaglia, eine Seelenreise, einen Traum, oder fliehen einander in einer Doppelfuge frühlingshafter Winde und erzählen so – mehr poetisch inspiriert als programmatisch gedacht – eine Geschichte vom Fliegen, Reisen, sich Verlieren und Finden.


Schwebungen liegt in Fassungen für Blockflöten- oder Saxophonquartett vor, die stark voneinander abweichen. Blockflöten und Saxophone besitzen zwar einen vergleichbaren Ambitus; doch verlangt die Fassung für Blockflötenquartett mehrere Wechsel des Instruments je Musiker*in, während im Saxophonquartett jeder Musiker nur ein Instrument bedient.

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Impressionen Uraufführung

(Photo: GWK, summerwinds münsterland)